Klerx + Neumann
Die Prophylaxepraxis

» Rainer Klerx
» Inga Neumann
» Dr. Tobias Bähre
» Charlotte Sander

Pelikanstraße 4
30177 Hannover
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Wurzelbehandlung

Warum könnte eine Wurzelkanalbehandlung notwendig sein?

Im Inneren eines jeden Zahnes befindet sich ein Hohlraum, der mit lebendem Gewebe gefüllt ist, dem Zahnnerv. Der gesunde Zahnnerv ist durch zwei Schichten Zahnsubstanz vor Bakterien geschützt, dem Dentin und dem Zahnschmelz.


Bei einer tiefen Karies können Bakterien bis in den Zahnnerv vordringen und es kann zu einer schmerzhaften Entzündung kommen. Die Folgen sind Beschwerden bei Kälte-, bzw. Wärmereizen, plötzliche oder länger anhaltende Schmerzen. Manchmal verläuft die Entzündung und das Absterben des Zahnnerves aber auch beschwerdefrei.


Erfolgt nun keine Behandlung des erkrankten Zahnes, können die Bakterien noch weiter vordringen und es entsteht an der Wurzelspitze eine Entzündung, die sogar den Kieferknochen auflösen kann.


Die einzige Möglichkeit, den erkrankten Zahn zu erhalten, ist die Wurzelkanalbehandlung, auch endodontische Behandlung genannt.

War eine früher durchgeführte Wurzelkanalbehandlung nicht erfolgreich, so kann es gelegentlich auch notwendig sein, eine alte, ungenügende Wurzelfüllung zu erneuern. Solche Zähne sind häufig beschwerdefrei und werden bei routinemäßigen Röntgenaufnahmen eher zufällig entdeckt.


Alternativen

Die einzige Alternative zur Wurzelbehandlung ist die Extraktion, also das Ziehen des Zahnes.


Was will man mit einer Wurzelkanalbehandlung erreichen?


  • Entfernung von Bakterien, entzündetem oder abgestorbenem Zahnnervgewebe aus dem Zahn und den Zahnkanälen!
  • Ausfüllen der Hohlräume im Zahn mit gewebefreundlichen Material!
  • Ausheilen von bereits bestehenden Entzündungen an der Wurzelspitze!
  • Zahnerhalt

So wird eine moderne Wurzelkanalbehandlung bei uns durchgeführt:

  • Es werden ein oder mehrere digitale Röntgenbilder angefertigt, um die genaue Anatomie des betroffenen Zahnes darzustellen.
  • Mit einer lokalen Betäubung wird sichergestellt, dass die Behandlung schmerzfrei verläuft. Der Zahn wird mit einem Gummituch, dem „Kofferdam“, isoliert. So wird zum einen verhindert, dass weitere Bakterien in den Zahn gelangen. Zum anderen schützt das Gummituch sie vor dem Verschlucken unser Spülflüssigkeiten und verhindert, dass Instrumente in den Rachen gelangen können.
  • Der Zahn wird aufgebohrt und die Kanaleingänge dargestellt. Um alle Wurzelkanäle zu finden, verwenden wir für die Suche ein OP-Mikroskop.
  • Dann wird das erkrankte Gewebe mit kleinen Handfeilen entfernt.
  • Im Anschluss wird mit Hilfe einer Widerstandsmessung die exakte Länge des Zahnes, bzw. der Wurzelkanäle bestimmt. Das ist wichtig, damit weder entzündetes Gewebe noch Hohlräume als Bakteriennährboden zurückbleiben.
  • Nach Berechnung der Zahnlänge werden alle Wurzelkanäle mit flexiblen Instrumenten aus einer Titanlegierung gereinigt und präpariert. Dank dieser speziellen Feilen sind wir heute in der Lage, selbst enge und stark gekrümmte Kanäle mit großer Präzision bis zur Wurzelspitze aufzubereiten.
  • Da trotz gründlicher Säuberung in den Kanälen noch lebende Bakterien verbleiben können, wird ein antibakteriell wirksames Medikament im Zahn platziert. Dies verbleibt dort bis zur nächsten Sitzung.
  • In der abschließenden Sitzung werden die erweiterten und gesäuberten Wurzelkanäle mit bioverträglichem, gummiähnlichem Material, der Guttapercha gefüllt. Dieses Material wird thermoplastisch verarbeitet, dass heißt, es wird gezielt erwärmt. Auf diese Weise möchte man möglichst viele Hohlräume des dreidimensionalen Kanalsystems im Zahn auffüllen.
  • Anschließend wird der Zahn mit einer dichten Füllung oder sogar einer Krone versorgt.
  • Es werden abschließende digitale Röntgenaufnahmen angefertigt, um den Erfolg zu dokumentieren.

Erfolgsaussichten

Die Wurzelbehandlung ist immer ein Erhaltungsversuch. Der Erfolg hängt davon ab, wie gut es gelingt die Bakterien aus dem Zahn und den angrenzenden Regionen zu entfernen. Je gründlicher und sorgfältiger man das macht, umso besser die Erfolgaussichten. Der damit verbundene Zeit- und Materialaufwand ist dementsprechend hoch. Wir als Behandler geben uns die größte Mühe Ihren erkrankten Zahn zu retten!



 
 

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